Hähnchenkeulen mit Winterbirnen-Gemüse und Kartoffeln
Zutaten:
Für die Gemüse-Sauce
3 feste Winterbirnen
Hühnerbrühe mit Gemüse
1 Stückchen scharfe Peperoni
Mehl zum Bestäuben
Schmand
(Dieses Rezept ist für zwei Personen berechnet)
Mit meiner Hühnerbrühe und den darin abgekochten Hähnchen kann ich mich vor lauter Verwendungsmöglichkeiten fast nicht entscheiden. Gleichzeitig stehen unsere – durch den letzten Herbststurm abgefallenen – Winterbirnen zur baldigen Verwendung an.
Feste Winterbirnen bekommt man vermutlich nur aus dem Garten oder auf dem Bauenmarkt, sofern noch ein Baum von früher übrig geblieben ist. Meist werden dünnschalige Birnen zum Sofortverzehr angeboten. Winterbirnen verfügen über eine harte Schale, die schwer erkennen lässt, wann sie reif sind, denn sie fühlen sich vergleichsweise fest an.
Hähnchenfleisch mit fruchtigen Elementen kenne ich als altbewährte Kombination – mal probieren, was draus wird.
Zubereitung:
Die Hähnchenkeulen aus der Brühe nehmen, wenn sie noch nicht gar sind. In einer feuerfesten Form circa zwanzig Minuten mit Umluft auf 150 Grad in der Röhre belassen, damit die Haut braun und knusprig wird. Bei der Gelegenheit garen sie vollends durch.
Die harte Schale der Birnen schälen, Kerngehäuse entfernen und in Schnitze schneiden. Die Peperoni klein hakchen, damit der Pfeffergeschmack sich verteilt. Mit Hühnerbrühe, in der ruhig noch ein paar Gemüseteile herumschwimmen dürfen, kurz andünsten und darauf achten, dass die Birnen nicht zu weich werden, denn sonst fallen sie auseinander. Mit Mehl bestäuben, zwei Esslöffel Schmand unterrühren, kurz aufkochen lassen – fertig.
Die Kartoffeln sind ein Rest vom Vortag, die ich einfach in etwas Hühnerbrühe (wir ham’s ja) im Wok erwärme.
Im Nachhinein:
Falls Sie dieses Rezept nachkochen möchten und wie ich auf die Idee gekommen sind, die Birnen zusammen mit den Hähnchenkeulen in die Backröhre zu stellen, geben Sie den Plan auf. Es klappt nicht.
Ich meinte auch, wenn ich die Birnen oben auf das Fleisch lege, werden sie weich und geben ihren Geschmack an das Fleisch ab, während der Saft sich unten sammelt, um dann nur noch mit Schmand verfeinert zu werden. Typischer Trugschluss!
Meine Birnen zumindest wurden durch die Hitze hart statt weich und ich musste sie mühsam mitsamt den Peperonistückchen zwischen den Keulen herauspopeln. Es ist also weitaus einfacher, sie gleich, wie oben beschrieben, zur Sauce zu verarbeiten.
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Mit Birnen ist es mal eine andere Variante, aber sehr lecker. Kann ich nur weiter empfehlen.
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